Chemical Peeling

                                                    Chemical Peeling - Fruchtsäurepeeling
                                               Zur Verbesserung Ihres Hautbildes
                                                                   -Hilfe zur Selbsthilfe für unsere Haut-

Der menschliche Körper verfügt über ausgeklügelte Mechanismen der Selbsterneuerung. Diese zu fördern und zu aktivieren stellt einen ganz wichtigen Mosaikstein in unserem Behandlungskonzept dar. Inzwischen gehören diese Peelings in der modernen Dermatologie zu den wirksamsten und beliebtesten Behandlungen zur Verbesserung der Hautqualität.
Die Behandlung erfolgt mit 70% Glykolsäure. Sie hat sich wegen ihrer guten Ergebnisse bei hervorragender Verträglichkeit besonders bewährt.
                        
Durch eine Reihe verschiedenster Effekte werden die Selbsthilfesysteme der Haut aktiviert. Dank gesteigerter Zellneubildung lässt das Ergebnis nicht lange auf sich warten: klare, reine Haut, ein glattes Gesicht und eine vitale und natürliche Ausstrahlung. Falten und Fältchen werden geglättet, während die Hautelastizität zunimmt.

Wann ist der Einsatz eines Fruchtsäurepeelings sinnvoll?
Bei folgenden Befunden setzen wir Chemical Peelings erfolgreich ein:
•    Pigmentflecken
•    reduzierte Hautelastizität
•    vergrößerte, verstopfte Poren
•    unreine Haut / Akne
•    Entzündungen
•    Narben( insbesondere Aknenarben), unruhiges Hautrelief
•    fettige Haut
•    sonnengeschädigte Haut
•    Rosacea, Couperose
•    stumpfer, fahler Teint
•    Verhornungsstörungen



Wie funktioniert ein Peeling mit Fruchtsäuren?
Zu Beginn wird eine dünne Schicht des Fruchtsäure-Präparates auf die gereinigte Haut aufgetragen. Die spezifische Wirkung des chemischen Peelings setzt sofort ein. Ein leichtes Prickeln ist in den ersten Augenblicken normal und gewünscht. Der Grund hierfür ist die gute Penetration der Fruchtsäuren in die epidermale Hautschicht. Dort angekommen entfalten diese Stoffe ihre stimulierende Wirkung: Sie aktivieren eine starke Kollagen- und Elastinbildung. So erneuert sich das natürliche Stützgerüst der Haut wie von selbst. 

Nach Beendigung der Einwirkzeit erfolgt die Neutralisation und Entfernung der Fruchtsäure. Anschließend wird eine speziell zusammengesetzte feuchtigkeitsspendende und beruhigende Maske auf die Haut aufgetragen.
Nach frühestens einer Woche folgt die nächste Sitzung. Die Konzentration der Peelings wird im Laufe der Anwendungen gesteigert.

Sofortige Wirkungen sind Rötung, Brennen, evtl. Ausbildung kleiner Bläschen, gelegentlich Erosionen. Die Rötungen halten für etwa 2-3 Tage an und können mittels dermatologischem Make-up abgedeckt werden. Hinzu können (leichte) Abschuppungen der Haut und eventuell Krusten kommen.

Was sollte nach der Behandlung beachtet werden?
Im Anschluss an die Behandlung sollt ein Kratzen der sich schälenden Haut sowie Rubbeln sollten unterlassen werden. Vorhandene Schuppen und Krusten dürfen auf keinen Fall von Ihnen selbst entfernt werden, da sich sonst Narben bilden können. Sauna- und Solariumbesuche müssen unbedingt vermieden werden. Für den ästhetischen Erfolg ist  zudem das Auftragen von sehr hohem Sonnenschutz (Sunblocker) unerlässlich da sich ansonsten Narben und/oder Farbverschiebungen (Pigmentierungen) in der Haut ergeben können.
Zudem sollten Sie im Anschluss eine geeignete Hautpflege betreiben. So lässt sich Ergebnis zum Beispiel durch die tägliche Verwendung eines mild dosierten Fruchtsäurepräparates  deutlich länger erhalten.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?
In der Regel sind 6 – 10 Sitzungen erforderlich (je nach Indikation), bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Die ersten Anwendungen finden in einem Abstand von 1 – 2 Wochen statt. Die Kosten werden von den privaten Krankenkassen oft übernommen, von den gesetzlichen  Krankenkassen jedoch nicht.

Wann darf eine Behandlung mit Glykolsäure nicht durchgeführt werden?
Kontraindikationen für eine Behandlung mit Glykolsäure sind:
•    Aktive Virusinfektionen (z. B. Herpes),
•    Einnahme von Isotretinoin (Vitamin A) in den letzten 6 Monaten,
•    Postoperativ heilende Wunden,
•    Ekzematöse Erkrankungen,
•    Allergien gegen Glykolsäure,
•    Strahlungsbehandlung,
•    Unzureichender Sonnenschutz

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